animaldirekt e.V.
Francesca Francesca S.


Lorita und FrancescaLorita und Francesca


GehegeGehege


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Wir über uns


Im Jahr 1999 wurde Animal Direkt e.V. von Petra Sättele und einigen engagierten Tierfreunden aus dem Großraum Stuttgart ins Leben gerufen. Hinter dem Verein steht die Idee, notleidenden Tieren im In- und Ausland schnell und unbürokratisch helfen zu können.

Wir möchten einen Tierschutz betreiben, der von Herzen kommt, jedoch immer auf der Grundlage von Vernunft und Sachkenntnis. Da Tierliebe für uns nicht an den Grenzen unseres Landes endet, folgten wir im Jahr 2000 dem Hilferuf unseres Mitgliedes Bärbel Maellaro und machten uns auf die Reise nach Coreggia/Alberobello und Monopoli in Süditalien (Apulien).

Seitdem sind wir dort tätig. Haben im Tierheim Monopoli, in welchem damals etwa 300 Hunde lebten, dringend benötigte Hundehütten angeschafft, mehrmals jährlich Futtertransporte organisiert und etlichen Hunden zu einem neuen Zuhause in Deutschland verholfen.

Doch schnell wurden wir mit immer mehr Tierelend konfrontiert und wir weiteten unsere Hilfe auf verschiedene Privatpersonen aus, die auf ihren Grundstücken und nur durch Eigeninitiative Tierschutz betreiben, was diese aufgrund des allgegenwärtigen Tierelends finanziell wie arbeitstechnisch an ihre Grenzen bringt.

Seit 2005 konzentrieren wir uns hauptsächlich auf diesen kleinen Kreis an engagierten, tierlieben Frauen im Großraum Monopoli. Seitdem haben wir Gehege gezogen, wiederum Hundehütten angeschafft, Tierarztkosten übernommen, tonnenweise Hunde- und Katzenfutter nach Alberobello transportiert und nicht zuletzt etliche Hunde und Katzen in gute Hände nach Deutschland vermittelt.

Und immer wieder erreichen uns neue Hilferufe. Zuletzt im Sommer 2015 durch Francesca L., die sich seit Jahren um streunende Hunde kümmert. Durch eine private Notsituation mussten sie und ihre 20 Hunde ihr Heim verlassen. Seitdem unterstützen wir neben Helga, Lorita und Francesca S. nun auch noch Francesca L. aus Putignano. Gerade in Apulien ist es dringend notwendig, die Tierschutzbestrebungen der Menschen vor Ort zu unterstützen. Denn die einzige Alternative zu diesen Privatinitiativen sind die Canile. Hundeheime, die von der Bevölkerung schlicht "Inferni" - Hölle – genannt werden. Aus gutem Grund. Die Hintergründe erläutert Ihnen ausführlich der Artikel in der Rubrik Tier-Ghettos.

Auch hier helfen wir, wenn möglich. Zum Beispiel im Falle des Canile in Lecce. Im Jahr 2014 wurde der Betreiber des Canile in Lecce entlassen. Als die Veterinärbehörde nach etlichen Jahren dem "Tierheim" einen Besuch abstattete, waren die Tiere in einem erbarmungswürdigen Zustand. Alles war total verdreckt, viel zu kleine Gehege, die Hunde hatten kein Futter und etliche Kadaver lagen inmitten der Hundemeute. Einige tierliebe, italienische Frauen haben daraufhin die kommissarische Leitung des Tierheimes übernommen und tun alles Menschenmögliche um den 150 Hunden ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Als wir hiervon erfuhren, haben wir die Speditionskosten für eine Tonne Futter übernommen.

Da wir ein sehr kleiner Verein sind, können wir natürlich nicht mit spektakulären Aktionen und großer Presse aufwarten. Aber wir haben in den letzten Jahren doch einiges bewegt und erreicht und zum Glück treffen wir immer wieder auf unglaublich nette Menschen, die uns bei unserer Arbeit -aktiv, wie passiv- unterstützen.