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Welpen Filipa neben ihrer toten Mutter

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Trotz aller Kastrationsmaßnahmen erreicht die Tierschützerinnen jedes Jahr im Frühling und im Herbst eine regelrechte Welpen Schwemme. Im Oktober 2015 leben bei den 4 Frauen insgesamt 51 Welpen, was extrem viel Arbeit bedeutet, denn oftmals werden ausgesetzte Welpen gefunden, die erst wenige Tage alt sind und mit der Flasche aufgezogen werden müssen. Dazu kommt der Kostenfaktor. Viele Welpen benötigen spezielle tierärztliche Betreuung, wobei wir von Animal Direkt e.V. finanzielle Hilfe durch die Übernahme von Tierarztkosten leisten.

Und immer wieder gibt es ganz besonders traurige Beispiele, wie Welpen ihren Weg zu den Tierschützerinnen finden. Mitte August bekam Lorita einen Anruf von einem Mädchen, welches einen toten Hund am Straßenrand hat liegen sehen. Leider ein alltägliches Bild in Süditalien.

Auffällig war hier, dass ein Welpe total verängstigt und abgemagert in der Nähe des toten Hundes ausharrte, immer wieder zu ihm ging und an ihm zerrte, wie wenn er nicht begreifen könne, dass dieser tot sei. Als Lorita dort ankam, stellte sich heraus, dass der tote Hund wohl die Mutter des Welpen war. Dieser war sehr menschenscheu und es dauerte eine Woche, bis es Lorita gelang, die Kleine einzufangen und in einem ihrer Gehege unterzubringen. Sie hört jetzt auf den Namen Filipa und erholt sich ganz langsam von ihrem Trauma.




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